Priesterseminare Das Seminar in Wigratzbad (Deutschland)
- Seminarium Internationale Sancti Petri -

Das Internationale Priesterseminar St. Petrus in Wigratzbad ist das erste Priesterseminar der gleichnamigen Bruderschaft, ihr erstes kanonisch errichtetes Haus weltweit und zugleich auch der Ort ihres Generalhauses. Es liegt in mehrfachem Grenzgebiet: im innerdeutschen Grenzgebiet zwischen Bayern und Schwaben und in geringer Entfernung zu den Grenzen der Nachbarländer Österreich und Schweiz. Nicht einmal zwanzig Kilometer sind zur berühmten Inselstadt Lindau im Bodensee zurückzulegen, bis zum Saum der Alpen ist es kaum weiter.

Der kleine Ort Wigratzbad in der Gemeinde Opfenbach hat schon Jahrzehnte vor der Ankunft der Priesterbruderschaft St. Petrus eine Bedeutung als Wallfahrtsstätte erlangt. Aus der umliegenden Gegend, aber auch aus anderen Gebieten Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und Frankreichs begaben sich Pilger hierher, um die Gottesmutter unter dem Titel „Unbefleckt empfangene Mutter vom Sieg“ zu verehren. Ursprung dieses Pilgerbetriebes waren außerordentliche Vorgänge um das Fräulein Antonie Rädler, die in den Dreißiger Jahren begannen und zum Auf- und Ausbau der Gebetsstätte Wigratzbad führten. Antonie Rädler und der frühere Wallfahrtspriester P. Johannes Schmid aus dem Passionistenorden sprachen bereits viele Jahre, bevor es die Priesterbruderschaft St. Petrus gab, von einer Priesterausbildungsstätte internationalen Charakters in Wigratzbad.

Nach der Gründung der Priesterbruderschaft St. Petrus im Herbst des Jahres 1988, beganner die Gründer sich nach einem ort für das Studienhaus umzusehen. Im August bereits erklärte sich der damalige Augsburger Bischof Dr. Joseph Stimpfle bereit, ein Seminar in Wigratzbad kanonisch zu errichten, und im November konnte der Studienbetrieb mit 31 Seminaristen beginnen. P. Josef Bisig wurde in Personalunion erster Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Petrus und erster Seminarregens in Wigratzbad. Der Unterricht wurde von Anfang an in zwei Sprachgruppen, einer deutschen und einer französischen, erteilt. Seminaristen aus Ländern anderer Zunge müssen sich für eine der beiden Sektionen entscheiden.

Bis in das Jahr 2000 blieb das Seminar unter den Regenten P. Bisig, P. Gouyaud, P. Baumann und P. Dr. du Fay in den Räumlichkeiten des Pilgerheims untergebracht. In diesen Jahren konnten die Studien ausgebaut und auch manche hohen Gäste – wie die Kardinäle Mayer, Ratzinger, Gagnon, Stickler und Groer, mehrere Erzbischöfe und Bischöfe – empfangen werden. Das Platzproblem wurde jedoch immer größer. So faßten der Generalobere P. Bisig und Regens P. Dr. du Fay  den Plan, ein eigenes Seminargebäude an Ort und Stelle zu erbauen.

Der Bau konnte bis zum Semesterbeginn und zum Antritt des neuernannten Seminarregens P. Bernward Deneke im Herbst 2000 konnte der Neubau abgeschlossen werden. Kardinal Castrillon-Hoyos nahm am 2. Dezember die feierliche Einweihung vor. Zusammen mit dem angemieteten Wohnheim „Johanneum“ beherbergt das Priesterseminar St. Petrus derzeit über 60 junge Männer aus Deutschland, Frankreich, Österreich, der Schweiz, Dänemark, Polen, Spanien, Portugal, Brasilien, Chile und Columbien, die sich darauf vorbereiten Priester für das 3. Jahrtausend zu werden.

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